Meldung vom: 21.8.2003
Die Weiterbildungsverantwortlichen in den Unternehmen stehen derzeit vor einer großen Herausforderung. Das verfügbare Wissen nimmt immer mehr zu, während dessen Halbwertszeit immer kürzer wird. Ausgelöst durch die dynamischen Veränderungen an den Märkten, neue Technologien und Wettbewerbsdruck reicht also heute einmal gelerntes Wissen bei weitem nicht mehr aus. Die Konsequenz: eine permanente Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist notwendig. Wissen und Lernen zu organisieren ist also entscheidend für die aktuelle und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.
Bildung und Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden heute eine der wichtigsten Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Eine wohl allseits bekannte Weisheit. Und auch der Begriff des “lebenslangen Lernens” ist mittlerweile arg strapaziert — jedoch verliert er nichts von seiner Gültigkeit in einer Gesellschaft, für die der schnelle Zugriff auf Informationen und deren rasche Wiedergabe und Weiterverarbeitung zu einer der wichtigsten Ressourcen für aktives Handeln geworden ist. Einmal gelerntes Wissen reicht heute einfach nicht mehr aus.
Auch nach den zahllosen Diskussionen der vergangenen Jahre über die richtigen Konzepte bietet das eLearning noch immer eine echte Chance, um aus der Misere zwischen neuen Anforderungen und noch nicht gelerntem Wissen heraus zu kommen. Denn die Vorzüge bleiben. Das Wissen ist zu jeder Zeit und relativ ortsunabhängig verfügbar, es kann direkt an den Arbeitsplatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebracht werden.
So scheint auch die Frage “pro oder contra eLearning” alles andere als zeitgemäß. Entscheidend ist schon lange nicht mehr das Ob, sondern das Wie bezüglich der angestrebten eLearning-Lösungen. So gibt es grundsätzliche Anforderungen an das eLearning, die im Sinne einer erfolgreichen elektronischen Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllt sein müssen.
eLearning-Anbieter sollten umfangreiche Dienstleistungen bieten
Fast alle Anbieter und Produzenten auf dem eLearning-Markt werben mit dem Versprechen für sich, eLearning sei eine äußerst kostengünstige Alternative zu den früheren reinen Präsenzseminaren. Ist es auch: Die Mitarbeiter müssen nicht mehr zu Seminaren fahren, erzeugen so Reisekosten und fallen eventuell tagelang für das Tagesgeschäft aus. 20 Milliarden Euro investieren deutsche Unternehmen nach Angaben der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände derzeit in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter — aber nur ein Drittel dieser immensen Summe fließt in den tatsächlichen Unterricht. Den Rest fressen Reisekosten und Arbeitsausfallzeiten auf. eLearning hingegen kann das benötigte Wissen direkt an den Arbeitsplatz bringen.
Doch nicht nur die Kostenseite, mit der seit Jahren für das eLearning geworben wird, spielt eine Rolle. Denn reizvoll für Unternehmen, Institutionen und Bildungsträger sind eLearning-Konzepte erst dann, wenn man den eigenen Aufwand für die Bereitstellung der Lerninhalte und deren Aktualisierung möglichst gering halten kann. Das heißt: Ja zur Weiterqualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per eLearning, allerdings unter der komfortablen Voraussetzung, dass der eLearning-Anbieter umfassende Rundum-Dienstleistungen bereithält.
Zugriff auf 200 Kurse über ein Lernportal
Möglich wird dies beispielsweise mit den virtuellen Lernakademien des Virtuellen Campus Bayern (VCB). Bei der Einrichtung der Lernakademien für seine Kunden kann der VCB als Anbieter af derzeit 200 Online-Kurse zurückgreifen — ebenso wie die Kunden, die aus dem breiten Portfolio die benötigten Web Based Trainings (WBT) auswählen. In enger Abstimmung mit den Kunden wird analysiert, welche Kurse für wie viele Lernende und für welche Qualifizierungsmaßnahme bereitgestellt werden müssen. Jeder Lernende erhält dann seinen persönlichen Login mit Benutzer-Kennung und Passwort und hat so Zugriff auf die für ihn freigeschalteten Kurse.
Firmen können eigene Teletutoren ausbilden lassen
So werden auf den Servern des Virtuellen Campus Bayern, ausgerichtet an den inhaltlichen Anforderungen der individuellen Weiterbildungsmaßnahmen, die virtuellen Lernakademien eingerichtet. In jüngster Zeit wurden sie für einen der größten deutschen Bildungsträger, die Deutsche Angestellten Akademie (DAA), und für die AOK Bayern mit rund 13.000 potentiellen Lernern umgesetzt.
Außerdem programmiert der VCB jedem Kunden sein eigenes Portal, das dem Corporate Design des Auftraggebers entspricht. So liegen die Kurse zwar weiterhin auf den Servern des VCB, der Zugang dazu allerdings erfolgt über das neuerstellte Lernportal mit einer eigenen Internetadresse. Neben den Lehrinhalten inklusive der Betreuung der Lernenden durch Teletutoren stehen den Kunden somit alle weiteren Nutzungen offen, die die Lernplattform des Virtuellen Campus Bayern zu bieten hat, wie beispielsweise ein Chatforum, die Ausbildung eigener Teletutoren durch den VCB, die Buchung weiterer, zusätzlicher Kurse, die Einbindung firmeneigener Lerninhalte, die Auswertung der Lernzeiten sowie das Einsetzen eigener Links und Downloads.
Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand: ein kostengünstiger Zugriff auf eine Vielzahl von Lerninhalten ohne den eigenen Erwerb von Web Based Trainings, die komplette technische Abwicklung sowie die schnelle und variable Ergänzung und Änderung der Lerninhalte.
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